Der Klimaschutz gewinnt in den vergangenen Jahren sowohl gesellschaftlich als auch politisch zunehmend an Bedeutung. Im Gebäudesektor fordert die EU in der EU-Gebäuderichtlinie 2010/31/EU bis 2021 die Etablierung von Niedrigstenergiegebäuden mit einer sehr hohen Gesamtenergieeffizienz und einer Deckung des Energiebedarfs zu einem wesentlichen Teil durch Energie aus erneuerbaren Quellen. Ein vielversprechendes Konzept zur Deckung des Gebäudeenergiebedarfs durch erneuerbare Quellen stellt hierbei die Kombination aus Solarenergie und Wärmepumpensystemen dar. Durch neue Technologien wie photovoltaisch-thermische Hybridkollektoren (PVT) rückt hierbei zudem die Möglichkeit der dezentralen Verknüpfung von Strom und Wärme sowohl in der Bereitstellung der Energie als auch im Energieverbrauch in den Fokus. Hierbei gewinnt aufgrund der Volatilität der erneuerbaren Energien die dezentrale Speicherfähigkeit im Gebäude, sowohl thermisch als auch elektrisch, eine prioritäre Rolle.

Der Schwerpunkt des Forschungsvorhabens SolWPHybrid liegt in der systematischen Untersuchung solarer Wärmepumpensysteme als Hybridsysteme zur Wärme- und Stromversorgung von Gebäuden durch Kombination von PVT und Wärmepumpen in der Energieerzeugung sowie der thermischen und elektrischen Energiespeicherung.


Projektkonsortium

  


Das Projekt wird neben den Projektpartnern durch folgende Unternehmen unterstützt:

(Kostenlose Bereitstellung von Ventilen und Stellantrieben für den HiL-Prüfstand)

(Kostenlose Bereitstellung von Strom- und Spannungsmessumformern)


 

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Operationellen Programms EFRE Saarland 2014-2020 im Ziel „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.